cagri merkezi oyun oyna

Unternehmen


Warning: Parameter 1 to modMainMenuHelper::buildXML() expected to be a reference, value given in /www/htdocs/w00bac8f/libraries/joomla/cache/handler/callback.php on line 99

Partner


Warning: Parameter 1 to modMainMenuHelper::buildXML() expected to be a reference, value given in /www/htdocs/w00bac8f/libraries/joomla/cache/handler/callback.php on line 99

Links


Warning: Parameter 1 to modMainMenuHelper::buildXML() expected to be a reference, value given in /www/htdocs/w00bac8f/libraries/joomla/cache/handler/callback.php on line 99
  • Produkte
  • Produkte
  • Produkte
  • Produkte
  • Produkte
  • Produkte
  • Produkte
  • Produkte
  • Produkte
  • Produkte
  • Produkte
  • Produkte
  • Produkte
  • Produkte
  • Produkte
  • Produkte
  • Produkte
  • Produkte
  • Produkte
  • Produkte
  • Produkte
  • Produkte
  • Produkte
  • Produkte
  • Produkte
  • Produkte
  • Produkte
  • Produkte
  • Produkte
  • Produkte
  • Produkte
  • Produkte
  • Produkte
  • Produkte
  • Produkte
  • Produkte
  • Produkte
  • Produkte
  • Produkte
  • Produkte
  • Produkte
  • Produkte
  • Produkte
  • Produkte
  • Produkte
  • Produkte
  • Produkte
  • Produkte
  • Produkte
  • Produkte
  • Produkte
  • Produkte
  • Produkte
  • Produkte
  • Produkte
  • Produkte
  • Produkte
  • Produkte
  • Produkte
  • Produkte
  • Produkte
  • Produkte
  • Produkte
  • Produkte

Medical
Hände- und Flächenhygiene bei Ebolaviren
Aktuell
Geschrieben von: Administrator   
Donnerstag, 16. Oktober 2014 um 14:03 Uhr

 

Im Zuge der Ebola-Epidemie in Westafrika seit Februar 2014 werden einige mit dem Erreger infizierte Personen, die in den betroffenen Regionen medizinische Hilfe leisteten, in Gesundheitseinrichtungen in Nordamerika und Europa behandelt. Für den seltenen Fall, in dem ein Ebola-Patient zu behandeln ist, werden unter anderem Maßnahmen zur Hände- und Flächendesinfektion empfohlen. 


Hämorrhagisches Fieber: Symptome, Übertragungsweg und Krankheitsverlauf

Die hochgradig ansteckenden Ebolaviren lösen beim Menschen das Hämorrhagische Fieber aus, das mit einer Schädigung der inneren Organe und Blutungen einhergeht. Die Sterblichkeitsrate infizierter Patienten liegt bei 50 bis 90 Prozent. Das Ebolavirus wird durch direkten Kontakt mit Körperflüssigkeiten übertragen,  die mit dem Erreger kontaminiert sind, wie z. B. Speichel, Blut oder Fäkalien. Neben der Mensch-zu-Mensch Übertragung können sich Menschen auch bei Tieren (z. B. Affen, Fledermäusen) anstecken.

 

 

Empfehlung für die Händehygiene bei sauberen Händen

Bei der Behandlung eines mit Ebola infizierten Patienten ist geeignete Schutzausrüstung, insbesondere Schutzhandschuhe, zu tragen [1]. Das Tragen doppelter Handschuhe kann beim Umgang mit größeren Blutmengen, anderen Körperflüssigkeiten, Erbrochenem oder Ausscheidungen sehr sinnvoll sein, um das Restrisiko einer Mikroperforation des Handschuhs größtmöglich zu reduzieren.

Eine Dekontamination der Hände nach dem Ablegen der Schutzhandschuhe ist für Gesundheitspersonal unabdingbar. Dabei empfiehlt das Robert Koch-Institut (RKI) die Verwendung eines Hände-Desinfektionsmittels mit begrenzt viruzidem Wirkungsspektrum (behüllten Viren). Eine Reihe an Hände-Desinfektionsmitteln hat sich als umfassend wirksam gegenüber behüllten Viren erwiesen [3].

Zur Dekontamination von Händen, die optisch sauber sind, sollte deshalb eine Händedesinfektion vorgenommen werden. Denn durch das Waschen kann das Ebolavirus in die Umgebung verbreitet werden und dort bis zu drei Wochen infektiös bleiben. Auch wenn das Ebolavirus selten in der unmittelbaren Umgebung infizierter Patienten nachgewiesen wird, bildet dies ein vermeidbares Risiko für Kreuzkontaminationen [4].

Fazit: Nur die Desinfektion kann das Ebolavirus inaktivieren. Bei sauberen Händen sollte ein alkoholisches Hände-Desinfektionsmittel eingesetzt werden, das gegenüber behüllten Viren wirksam ist.


Empfehlung für die Händehygiene bei sichtbar verschmutzten Händen

In seiner aktuellen Empfehlung zu Ebola aus 2014 empfiehlt das RKI nach Kontakt mit Blut, Körperflüssigkeiten oder Ausscheidungen die Haut und Schleimhaut mit Wasser und Seife zu waschen oder mit einem alkoholhaltigen Händedesinfektionsmittel mit mindestens begrenzt viruzider Wirkung zu behandeln [2].

In seiner Empfehlung Händehygiene aus dem Jahr 2000 empfiehlt das RKI, bei punktueller Verunreinigung der Hände diese zunächst mit einem mit Desinfektionsmittel getränktem Tuch (z. B. Papierhandtuch, Zellstoff) zu entfernen. Anschließend wird eine Händedesinfektion mit einem alkoholischen Hände-Desinfektionsmittel (begrenzt viruzides Wirkungsspektrum) vorgenommen [5].


Empfehlung für die Dekontamination von Flächen im Patientenzimmer

Oberflächen in patientennaher Umgebung sind bei Ebola-Patienten nur selten mit dem Virus kontaminiert [4]. Filoviren, zu denen Ebola zählt, können jedoch fünf Tage [6] bis drei Wochen [7] infektiös bleiben. Das RKI empfiehlt bei Ebolaviren, Flächen in Patientenzimmern zu desinfizieren und dabei ein auf den Erreger abgestimmtes Präparat einzusetzen (Wirksamkeit gegenüber behüllten Viren) [2].

Das Ebolavirus wird in der Regel über Körperflüssigkeiten übertragen. Daher ist empfehlenswert, das Flächen-Desinfektionsmittel unter der Anwendungsbedingung „hohe Belastung“ einzusetzen. Die desinfizierte Fläche sollte erst nach der vom Hersteller angegebenen Einwirkzeit wieder benutzt werden.

 

Zur Inaktivierung von Ebolaviren sind Produkte mit Wirksamkeit gegenüber behüllten Viren erforderlich. Entsprechend wirksame Produkte finden Sie hier.

Literatur
1. CDC. Infection Prevention and Control Recommendations for Hospitalized Patients with Known or Suspected Ebola Hemorrhagic Fever in U.S. Hospitals. 2014 (Zugriff: 08.08.2014).
2. Robert Koch-Institut. Übersicht Ebola-Fieber / Marburg-Fieber. 2014 (Zugriff: 08.08.2014).
3. Kampf G, Steinmann J, Rabenau H. Suitability of vaccinia virus and bovine viral diarrhea virus (BVDV) for determining activities of three commonly-used alcohol-based hand rubs against enveloped viruses. BMC Infectious Diseases. 2007;7:5.
4. Bausch DG, Towner JS, Dowell SF, et al. Assessment of the risk of Ebola virus transmission from bodily fluids and fomites. J Infect Dis. 2007;196 Suppl 2:S142-7.
5. Robert Koch-Institut. Mitteilung der Kommission für Krankenhaushygiene und Infektionsprävention am Robert Koch-Institut. Händehygiene. Bundesgesundheitsbl – Gesundheitsforsch – Gesundheitsschutz 2000 , 43:230–233.
6. Belanov EF, Muntianov VP, Kriuk VD, et al. [Survival of Marburg virus infectivity on contaminated surfaces and in aerosols]. Vopr Virusol. 1996;41(1):32-4.
7. Piercy TJ, Smither SJ, Steward JA, Eastaugh L, Lever MS. The survival of filoviruses in liquids, on solid substrates and in a dynamic aerosol. J Appl Microbiol.

Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, 23. Oktober 2014 um 08:28 Uhr